Trail Rules

Die Bikeschule Zermatt hat nationale und internationale Regeln gesammelt, analysiert und für die Zermatter Bergwelt adaptiert. Die Bikeschule Zermatt hält sich an diese Regeln und wünscht sich dies von allen Bikern in und um Zermatt. So tragen wir etwas dazu bei, auch in Zukunft die einzigartigen Zermatter Trails und Bergbahnen für unseren Sport benutzen zu dürfen.

 

1. SEI RÜCKSICHTSVOLL BEIM KREUZEN UND ÜBERHOLEN VON WANDERERN.

Die Zermatter Mountainbike-Routen verlaufen zu einem grossen Teil auf Singletrails, die auch als Wanderwege signalisiert sind. Wanderer haben grundsätzlich Vortritt. Kündige deine Vorbeifahrt frühzeitig an um andere Wegbenutzer nicht zu erschrecken. Reduziere deine Geschwindigkeit beim Überholen und Kreuzen, halte nötigenfalls an. Mit einem netten Gruss erfreust Du die freundlichen und verblüffst die kritischen Weggenossen!

 

2. RECHNE MIT UNVORHERGESEHENEM.

Fahre immer konzentriert und kontrolliert. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Du musst in Sichtweite anhalten können. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit andere WegbenutzerInnen oder Hindernisse auftauchen.

 

3. SCHONE WAS DU SELBER GENIESST: INTAKTE NATUR, TIERE, PFLANZEN UND DEIN GUTES IMAGE.

Fahr nur auf den signalisierten Wegen und Pfaden. Querfeldein fahren durch Wald und Wiesen schadet Tieren, Pflanzen und unserem Bikerimage.

 

4. BREMSE NICHT MIT BLOCKIERTEN RÄDERN. 

Dies schadet dem Trail und deinem Material.

 

5. HINTERLASSE KEINEN ABFALL.

An jeder Berg- und Talstation hast du Gelegenheit, deinen Abfall korrekt zu entsorgen und damit die Zermatter Bergwelt zu schonen.

 

6. RÜSTE DICH GUT AUS.

Neben Helm, Handschuhen und Glocke gehören auch ein Regen- und Wärmeschutz zur Grundausrüstung dazu, denn in der alpinen Bergwelt Zermatts ist immer auch mit einem Wetterumsturz zu rechnen.

 

7.WÄHLE DEN ZEITPUNKT RICHTIG.

Bei alpinen Unternehmungen ist die Wahl des richtigen Zeitpunktes in mehrfacher Hinsicht wichtig. Tourenziele sind oft nur während zwei oder drei Monaten machbar. Die Wetterlage bestimmt im Weiteren, wann eine Tour nicht nur schöner, sondern auch objektiv sicherer ist. Zudem ist gerade bei anspruchsvollen Touren die Wahl des Zeitpunktes für die Abfahrt wichtig. Dadurch lassen sich allfällige Konflikte mit anderen alpin Aktiven am besten vermeiden. Besonders geeignet sind die frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden.

 

8. TRAGE VERANTWORTUNG.

Informiere dich über die Wetteraussichten und die Anforderungen der gewählten Route, um Unterkühlung und Überanstrengung zu vermeiden. Das Befahren der verschiedenen Routen erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung.

9.Plane deine Tour gewissenhaft oder überlasse die Planung den Profis. Dank im Buchhandel erhältlichen Routenführern, spezialisierten Bikekarten oder unseren lokalen Guides kommst du nicht vom Weg ab.

10. NOTIERE DIR DIE NUMMERN DER 
POLIZEI 117, DES NOTRUFS 144 UND DER RETTUNGSFLUGWACHT 1414.